Comenius-EduMedia-Auszeichnung für die DHBW Karlsruhe

Die Forschungsgruppe NextEducation erhält Preis für Lernspiel

Berlin – 23. Juni 2022. Beim 27. Comenius-EduMedia-Award-Wettbewerb der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien für digitale Bildungsmedien wird die Forschungsgruppe NextEducation der DHBW Karlsruhe für das Onlinelernspiel “OpenGame“ ausgezeichnet.

Das Lernspiel ist das Ergebnis einer zweijährigen internationalen Kooperation und unterstützt Lehrende bei der Digitalen Weiterentwicklung ihrer Lehrveranstaltungen. Das  frei verfügbare Onlinespiel ermöglicht es Lehrenden,  auf Basis von realen Anwendungsfällen sogenannte ‚offene Lehrmethoden‘ auszuprobieren. Dabei bekommen sie direktes Feedback zu ihren Entscheidungen. Das Spiel kann kostenlos online sowohl auf dem PC als auch auf dem Smartphone gespielt werden. „Die Nutzung von sogenannten ‚Open Educational Resources‘ (OER) ist bei weitem noch nicht so verbreitet, wie es oft erscheint. Daher zielt das Spiel darauf ab, Informationen zu OER zu vermitteln, didaktische Tipps zu geben und insbesondere auch die Schwelle, gute OERs zu finden, zu senken“, so Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers, Leiter der Forschungsgruppe NextEducation und Beauftragter für Digitalisierung von Studium und Lehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Die internationale Forschergruppe forscht an wichtigen Zukunftskompetenzen für Studium und Lehre und hat erst kürzlich das „Future Skills“-Portal für Studierende eröffnet.

Die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien „Johann Amos Comenius“ e.V. als wissenschaftliche Fachgesellschaft für digitale Medien, Mediendidaktik und Bildungstechnologie verlieh am 23. Juni 2022 zum 27. Mal die Comenius-EduMedia-Auszeichnungen. Mit dem Preis werden pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende digitale Bildungsmedien ausgezeichnet.

„Gerade nach der durch die Coronakrise bedingte Phase der Onlinelehre an den Hochschulen stellt sich die Frage, wie die Lehre und Lehrmethoden nun mit den gemachten Erfahrungen weiterentwickelt werden können – so dass das ‚neue Normal‘ nicht automatisch ein ‚back to the Lecturehall‘ bedeutet. Offene Lehrmethoden können helfen, Lernen aktiv und effektiv zu gestalten“, so Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers.

Bei der Initiative Open Game arbeitete die DHBW mit sechs Hochschulen aus Deutschland, Frankreich, Irland, Portugal und Spanien gemeinsam an dem Projekt. Die Initiative wurde von der EU mit etwa einer halben Million Euro kofinanziert. Lehrende lernen spielerisch, wie sie den offenen Lehransatz in ihren Veranstaltungen effektiv und problemlos einbringen können. Das Spiel ist in fünf Sprachen verfügbar. 

Die Qualität der Lehre ist ein Markenzeichen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Entsprechend viel Wert legt die Hochschule auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Dozentinnen und Dozenten. Die digitalen Medien und offene Lehrmethoden bieten den Curricula neue Möglichkeiten und haben einen enormen Mehrwert für die Lernenden. Das Ziel des Projekts war es, diese Möglichkeiten bestmöglich in die Lehrpraxis zu integrieren.

„Das Training ist auch eine Wertschätzung gegenüber unseren Dozentinnen und Dozenten“, sagt Ehlers. „Durch den Austausch der Dozierenden untereinander können sie ihre Erfahrungen über Erfolge und Misserfolge in diesem Spiel teilen und neue Ideen und Inspirationen finden.“

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